Fett

Posted: 24th September 2009 by twelve02 in Fun

Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass sich nunmehr, während ich mich am Küchentisch sitzend vornüber beuge, eine Speckrolle entlang meines Hosenbundes den sicheren Hafen meiner dereinst schlanken Silouhette verlässt. In erstaunlicher weil seltener Harmonie vereine ich somit Hässlich- mit Eitelkeit, natürlich nicht ohne mir bereits Gedanken über ein ausgedehntes Trainingsprogramm zur Bekämpfung des Missstandes gemacht zu haben.

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Es ist kein großes Geheimnis, dass Berlin seine Reize hat – abseits von schlimmen Dönerbuden, dem netzhautbeleidigenden Muster in der S-Bahn und den allgegenwärtigen Hundehaufen. Klaus Wowereit hat mal gesagt, dass Berlin arm aber sexy sei. Weil ich mich selbst darin sofort wiedererkannt habe fand ich das sympathisch.

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No Ma’am

Posted: 20th September 2009 by twelve02 in Berlin, Fun

Rein dogmatisch gesehen habe ich mich in den letzten Jahren radikalen Katholiken und Muslimen angenähert. Frauen sind die Ursaat allen Übels und nur im Falle ihrer unbefleckten Empfängnis zu etwas zu gebrauchen. Wenn hier irgendwann ein Papst oder Mullah vorschlägt, auch deutsche Frauen sollten ihre Proportionen in einem möglichst sackartigen Gewand verhüllen, hätte er mich jedenfalls sofort auf seiner Seite.

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Freiheit statt Angst

Posted: 20th September 2009 by twelve02 in Berlin, Faschobashing

Neulich fiel meine Welt ein weiteres Mal zusammen. Wie im letzten Eintrag dargelegt hatte die deutsche Politik die Zensur des Internets vertrauensvoll in die Hände der Schnauzbartträger im Bundeskriminalamt gelegt. Mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Frustration stehe ich vor dem Scherbenhaufen politischer Inkompetenz. In das Urteilsvermögen des BKA bezüglich Inhalten, die ich sehen darf, habe ich ein ähnliches Zutrauen wie in den Wiederaufstieg des 1. FC Saarbrücken in die Bundesliga. Solange ich meine Meinung noch sagen darf, sollte ich das tun.

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Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen

Posted: 11th September 2009 by twelve02 in Faschobashing, Uncategorized

Meinen Einstieg in die Politik kann man sich vorstellen wie eine Rakete. Eine Rakete, bei der die Zündschnur noch nicht brennt. Warum tue ich mir das an? Weil es getreu meinem Motto nicht genügt, unfähig zu sein, sondern man auch in die Politik gehen muss. Oskar Lafontaine kennt sein Parteiprogramm schließlich auch nicht.

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Being Geek II

Posted: 8th März 2009 by twelve02 in Beats, Berlin

Es hatte mich mal wieder nach Berlin verschlagen. Immerhin hatte ich meinem Softgarden-Arbeitskollegen Viktor, ebenfalls Geek, beim letzten Mal einen Besuch versprochen. Germanwings macht den Trip von Zweibrücken für weniger als 80 Euro; insofern keine schlechte Gelegenheit dem tristen Alltag in Saarbrücken ein Wochenende den Rücken zu kehren.

Freitag nach der Arbeit, meine für das Wochenende völlig überqualifizierte Ausrüstung hatte ich in zwei Rucksäcken mit ins Büro gebracht, machte ich mich auf den Weg. Vor dem Saarbrücker Hauptbahnhof traf ich mich mit meiner Nachbarin Sandra, die im gleichen Flieger saß und am Wochenende ihre Freundinnen besuchen fahren würde. Mit Bus, Bahn,Taxi, S- und Ringbahn ging es dann für sie zu ihrer Freundin Katrin und für mich zu Viktor weiter.

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Being Geek

Posted: 8th März 2009 by twelve02 in Berlin

Es gibt 10 Sorten Mensch: diejenigen, die Binärcode verstehen und solche, die es eben nicht tun. Ich bin ein Geek. Ich bin Eingeborener der digitalen Welt.

Wir Geeks mussten die digitale Sprache nicht mühsam erlernen, sondern sind sozusagen die erste Generation der Muttersprachler. Wir experimentieren mit Technik und schaffen Dinge, ohne die unsere Welt nicht mehr denkbar wäre. Ohne uns gäbe es keine MP3-Player, kein StudiVZ und sowieso nix was Spaß macht, denn wir sind diejenigen, die sich mit der Technologie auskennen, die hinter all diesen Diensten steht.

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Von Karren und Wänden II

Posted: 24th Februar 2009 by twelve02 in Beats, Jamaika!, Saarbrücken

Bier gekauft und auf den Balkon geschleppt. Klamotten gebatikt und widerwillig angezogen. Endlich eine feste Zusage der Djs. Es konnte losgehen. Die erste Gästin schlug übrigens bereits um halb sieben auf, eine Arbeitskollegin von Gabi, die direkt nach der Arbeit mit zu uns kam. Trotzdem gab es noch einiges zu räumen: meine Sofas in die Ecken, um Platz für die Djs zu schaffen, besonders vergängliche oder private Dinge in den Keller. Schweißperlen auf der Stirn.

Mein Türsteher Alex kam um halb zehn aus Aschaffenburg und sollte eigentlich darauf aufpassen, dass nur geladene Gäste hineingelassen würden. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich einen Tisch vor die Wohnungstür stelle und Alex die Einlasswilligen um ihren Flyer, der als Eintrittskarte fungieren sollte, bittet. Diejenigen, die keinen haben dürften sich dann in eine Schlange stellen, die ich jede Stunde besuche und persönlich dahingehend beurteile, ob dem individuellen Einlassgesuch stattgegeben werden kann. In meinen Träumen hatte ich mich auf jeden einzelnen meiner Feinde gefreut, der da vor meiner Tür stünde und bei mir mit einer lässigen Handbewegung abgeblitzt wäre.

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Von Karren und Wänden

Posted: 18th Februar 2009 by twelve02 in Jamaika!, Saarbrücken

Fasching sucks. Wie verdammt kam ich eigentlich auf die Idee eine Jamaika-Party schmeißen zu wollen? Man hätte ahnen können dass das in einem stilistischen Desaster enden muss. Notgedrungen hatte ich mir bei Karstadt vom Alles-9,99-Faschingsgrabbeltisch eine Mütze gekauft die aussah wie ein zu groß geratener Hackysack mit angenähten Plastikdreads. Das war schon mal fürchterlich. Damit man mich unter Zotteln und Hackysack wenigstens nicht erkennt schwatzte mir der Pornobrillenpräsentator des Herrenausstatters meines Vertrauens, New Yorker, eine vollverspiegelte Pornobrille auf. Sicher ist sicher.

Noch hatte ich Hoffnung, die Peinlichkeit halsabwärts mildern zu können, vielleicht mit einer stilsicheren Omahosen-Hemd-Kombi. Allerdings hatten meine Mitbewohner die fixe Idee die Reggaefarben auf die Klamotten zu batiken und damit gut auszusehen. Mein heiseres Entsetzen konterten sie mit der spontanen Weihung der in der Kaufburg um die Ecke erstandenen weißen Klamotten nebst Farbe zu meinem hochoffiziellen Geburtstagsgeschenk. Erst jetzt entdeckte ich die Plastiktüten von Real,- sah den Inhalt und dann das stolze Lächeln in den Gesichtern der Mitbewohner. Der Plan war: untere Hose Rot, Gemächt und unterer Teil des T-Shirts Gelb und die Schultern Grün.

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Jamaika!

Posted: 16th Februar 2009 by twelve02 in Beats, Fun, Jamaika!, Saarbrücken


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